Juso HSG Mainz: Juso Hochschulgruppe kritisch gegenüber Umbau der Pfeiffer-Brücke

Die Juso HSG steht dem Umbau der Pfeiffer-Brücke kritisch gegenüber. Zwar wird die Möglichkeit einer barrierefreien Überquerung sehr begrüßt, ihre Umsetzung jedoch weiterhin problematisch gesehen.

„Der Umbau der Pfeiffer-Brücke und der damit verbundene Bau eines Aufzuges zur barriefreien Überquerung der Saarstraße stellt zwar eine Verbesserung der Situation für gehbehinderte Studierende dar, ist jedoch aus unserer Sicht nicht ideal,“ sagte Hurley Galbreath, Sprecher der Juso Hochschulgruppe.

„Die Juso HSG hätte einen Abriss der Brücke und die Errichtung einer Ampel und eine Ausweitung des 50 km/h Tempolimits an ihrer Stelle befürwortet, da sie jederzeit eine barrierefreie Überquerung ermöglicht hätte, die gegen technische Defekte und Verfall geschützt ist.“

Dominic Glock merkte an: “Das Argument, eine Ampellösung sei zu gefährlich, halten wir für einen Profilierungsversuch, da es während der Hauptverkehrszeit ohnehin unmöglich ist, das Tempolimit auszureizen. Durch eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50km/h, wie sie wenige Meter weiter auch jetzt schon gilt, kann das Gefahrenpotential nochmals deutlich reduziert werden.“

Die komplizierte Situation an der Pfeiffer-Brücke geriet wieder in den Fokus, nachdem bekannt wurde, dass die jetzige Fußgängerbrücke mit dem Bau der Mainzelbahn zu kurz wird. Aufgrund der steilen Treppe an der Brücke ist ihre Passierung für Gehbehinderte und Eltern mit Kinderwägen unmöglich und für Fahrradfahrer_innen stark erschwert. Der Mainzer Stadtrat beschloss im Januar einen Umbau der Brücke sowie die Installation von Aufzügen für eine barrierefreie Überquerung.